Dank Förderung durch die MA 17 konnten 2025 emotional besonders belastete Jugendliche im OMA/OPA-Projekt zusätzlich mit der Arbeit am Tonfeld® unterstützt werden. Bei dieser Methode werden Probleme, Auffälligkeiten oder Traumata mit Hilfe der Haptik quasi greifbar, verschiebbar, veränderbar… und die jungen Menschen werden frei für neue, positive Erfahrungen.
Insgesamt nahmen 14 Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren teil, überwiegend mit Flucht- oder Migrationserfahrung und schwierigen familiären Bedingungen. Ziel war es, belastende Verhaltensmuster zu ändern, die emotionale und soziale Kompetenzen zu stärken und neue Potentiale zu entfalten.
Die Jugendlichen konnten bis zehn Einheiten absolvieren und die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Lernbegleiter*innen und Schulen ermöglichte eine gute Begleitung der Entwicklungen im Alltag. Das Angebot wurde sehr gut angenommen und regelmäßig besucht. Die jungen Menschen profitierten stark von der nonverbalen, handlungsorientierten Methode. Erste positive Veränderungen zeigten sich oft schon nach einigen Stunden.
Insgesamt konnte das Projekt als sehr bereichernd und wirksam bewertet werden und es bleibt zu hoffen, dass auch 2026 entsprechende Fördertöpfe zur Verfügung stehen.



