Skip to content

Schlagwort: OMA/OPA-Projekt

  • KATEGORIE „BILDUNG UND SOZIALES“:„Oma/Opa-Projekt“ gewinnt den MigAward 2026

    KATEGORIE „BILDUNG UND SOZIALES“:„Oma/Opa-Projekt“ gewinnt den MigAward 2026

    Wien, 23.04. – Der MigAward in der Kategorie „Bildung & Soziales“ geht in diesem Jahr an das „Oma/Opa-Projekt – Allianz der Generationen“ des Vereins NL40. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Integrationswochen in der Zentrale der Wiener Volkshochschulen statt. Der MigAward wird seit 2013 von über 700 Migrant*innen aus ganz Österreich vergeben, die als Jury fungieren und damit ein starkes Zeichen setzen: Migrant*innen gestalten Österreich aktiv mit (offizielle Presseaussendung von ALPHA PLUS GmbH, office@alphaplus.at, www.alphaplus.at)

    Das „Oma/Opa-Projekt – Allianz der Generationen“ setzt sich seit über 16 Jahren für Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe ein. Als psychosoziales Lernhilfeprojekt unterstützt es bildungs- und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche – viele mit Migrations- oder Fluchthintergrund – durch individuelle 1:1-Begleitung mit durch freiwillige Senior*innen und junge Ehrenamtliche. Dabei entstehen langfristige Vertrauensbeziehungen und ein interkultureller Generationendialog, der Integration, Inklusion und Bildungsbewusstsein stärkt. Mit seinem nachhaltigen Ansatz verbessert das Projekt Bildungs- und Zukunftschancen und leistet einen wichtigen Beitrag zu einer solidarischen und gerechten Gesellschaft.

    Herbert Schweiger, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen und Laudator, betonte in seiner Rede:
    „Das ‚Oma/Opa-Projekt – Allianz der Generationen‘ zeigt eindrucksvoll, wie Integration im Alltag gelingen kann – durch persönliche Beziehungen, gegenseitiges Lernen und gelebte Solidarität zwischen den Generationen. Gerade für Kinder und Jugendliche mit erschwerten Startbedingungen ist individuelle Begleitung ein entscheidender Faktor für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Dass hier Senior*innen und Freiwillige ihr Wissen, ihre Zeit und ihre Lebenserfahrung einbringen, macht dieses Projekt besonders wertvoll. Es schafft nicht nur bessere Zukunftschancen für junge Menschen, sondern stärkt auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb freue ich mich sehr, dass das ‚Oma/Opa-Projekt – Allianz der Generationen‘ den MigAward 2026 in der Kategorie »Bildung und Soziales« erhält.“

    Auch beim OMA/OPA-Projekt war die Freude über die Auszeichnung groß. Maga Sonja Rappold, Co-Projektleitung, erklärte:
    „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem MigAward! Das ‚Oma/Opa-Projekt – Allianz der Generationen‘ lebt vom Engagement unserer Freiwilligen und der Offenheit der Familien, die uns ihr Vertrauen schenken. Gemeinsam schaffen wir Räume für Lernen, Begegnung und gegenseitiges Verständnis über Generationen und Kulturen hinweg. Diese Anerkennung bestärkt uns, unseren Weg weiterzugehen und noch mehr Kindern faire Bildungs- und Entwicklungschancen zu ermöglichen.“

    Dino Schosche, Initiator und Projektleiter der Integrationswochen und MigAwards, ergänzt:
    „Das ‚Oma/Opa-Projekt – Allianz der Generationen‘ steht beispielhaft für das, was unsere Gesellschaft heute mehr denn je braucht: nachhaltige Beziehungen, gegenseitiges Lernen und echte Teilhabe über Generationen und Kulturen hinweg. Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen zeigt dieses Projekt, wie Integration im Alltag konkret gelebt werden kann. Es verbindet Menschen, schafft Vertrauen und eröffnet jungen Menschen neue Perspektiven. Genau solche Initiativen wollen wir mit dem MigAward sichtbar machen und stärken.“

    VHS: „Vielfalt stärkt unsere Stadt“
    Hauptsponsorin der Integrationswochen 2026 sind die Wiener Volkshochschulen. Geschäftsführer Herbert Schweiger betont in seinem Statement die zentrale Bedeutung von Vielfalt und Begegnung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Wo Vielfalt gelebt wird, kann Individualität wachsen. Unterschiedliche Geschichten, Lebensrealitäten, Gedanken und Träume bereichern unser eigenes Denken und laden dazu ein, über den Tellerrand hinauszublicken. Genau dieses Miteinander ist es, das unsere Gesellschaft stärkt und unsere Stadt so besonders macht. Diversität ist ein Motor für ein lebendiges, offenes und respektvolles Wien. Sie zeigt sich in den vielen Stimmen, Kulturen und Perspektiven, die unsere Stadt prägen. Als Wiener Volkshochschulen sind wir stolz, Teil dieser vielfältigen Stadtgesellschaft zu sein. Wir setzen uns dafür ein, dass Bildung und Begegnung für alle zugänglich sind und echtes soziale Miteinander entsteht. Initiativen wie die Integrationswochen machen diese Vielfalt sichtbar und schaffen Räume, in denen Austausch möglich und das Gemeinsame über das Trennende gestellt wird. Denn wer einander mit offenem Herzen begegnet, stärkt nicht nur die Gemeinschaft, sondern gewinnt selbst dazu. Genau deshalb sind die Integrationswochen so wichtig: Sie erinnern uns daran, dass Zusammenhalt kein Zufall ist, sondern eine Entscheidung, die wir jeden Tag selbst treffen.“

    Flagge zeigen für Vielfalt!
    Die Integrationswochen sind eine seit 2010 stattfindende Veranstaltungsreihe zur Förderung von Vielfalt und Teilhabe. Sie haben sich zu einer wichtigen Plattform entwickelt, auf der zahlreiche Initiativen, Organisationen und engagierte Akteur*innen zusammenkommen, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen für ein respektvolles Miteinander zu setzen. Partner*innen der Integrationswochen 2026 sind: Wiener Volkshochschulen, W24 und die BUM Magazine.

    Weitere Infos: www.integrationswochen.at

    PRESSEFOLDER

    Partner*innen der Integrationswochen 2026 sind:
    VHS Wien, Quartier9, W24 und die BUM Magazine.







  • Wunderbare Nachrichten: das OMA/OPA-Projekt hat den MigAward 2026 in der Kategorie „Bildung und Soziales“ gewonnen

    Wunderbare Nachrichten: das OMA/OPA-Projekt hat den MigAward 2026 in der Kategorie „Bildung und Soziales“ gewonnen

    Am kommenden Mittwoch den 22.April findet die Preisverleihung des MigAwards bei einer Pressekonferenz im Rahmen der 15. Integrationswochen in der VHS-Zentrale in Wien statt. Das ist eine große Ehre für uns und zeigt, dass unser aller Einsatz wahrgenommen wird!!!!

    Der „MigAward – Preis der österreichischen Migrant*innen“ ist der einzige Preis, der von Migrant*innen für Migrant*innen vergeben wird. Ausgezeichnet werden Projekte, Initiativen und Persönlichkeiten, die die Partizipation und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern und/oder innovative Ansätze in der gesellschaftlichen Entwicklung verfolgen.

    Der MigAward: Ein Preis der österreichischen Migrant*innen

    Der MigAward 2026 wird in folgenden Kategorien verliehen: „Projekt des Jahres“, „Bildung & Soziales“ und „Negativ-Award: Sackgasse 2026“.  Die wichtigsten Merkmale des MigAward sind einerseits die Art und Weise, wie die Nominierungen zustande kommen, denn Nominierungen kann jeder einbringen, der ein Projekt, eine Institution oder eine Persönlichkeit auszeichnen möchte. Andererseits ist die Jury, die schlussendlich die oder den Preisträger ermittelt, etwas Einzigartiges: Sie setzt sich nicht wie bei anderen Preisverleihungen aus Abgesandten und Vertretern der verschiedenen Sponsoren und Unternehmen zusammen, sondern im Gegenteil aus mehr als 700 Migrant*innen aus ganz Österreich. Nach dem Motto „Migrant*innen leben nicht nur in Österreich, sie gestalten auch mit!“ nehmen sie aktiv an der Wahl teil, wählen die Preisträger*innen und vertreten zugleich die Stimme der Migrant*innen in Österreich.

    Migration und Integration sind zwei wichtige Bestandteile der österreichischen Gesellschaft. Jahr für Jahr werden Projekte initiiert, die sowohl Migrant*innen als auch der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund helfen sollen, einander näher zu kommen. Neben verschiedenen Einrichtungen der österreichischen Bundesregierung engagieren sich auch immer mehr NGOs, private Unternehmen und Privatpersonen für mehr Vielfalt in Österreich. Dieses herausragende und vorbildliche Engagement wird auch 2026 wieder mit dem MigAward gewürdigt.

    Die Integrationswochen finden vom 20. April bis 10. Mai unter dem Motto „Vielfalt.Wir“ zum 15. Mal statt. Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr die feierliche Verleihung des MigAwards, bei der über 700 Migrant:innen als Jurymitglieder darüber entscheiden, wer gewinnt. Die Finalist:innen stehen nun fest.

    Eine erste Hintergrundinfo hier unter https://integrationswochen.at/migaward-das-projekt/

  • Was braucht Schule heute?

    Was braucht Schule heute?

    Das OMA/OPA-Projekt, das Nachbarschaftszentrum 17 und die Offene Volksschule Rötzergasse, die alle Mitglieder des Hernalser Bildungsgrätzls sind, luden die freiwilligen Lesepat*innen und Lernhelfer*innen am 2. Dezember 2025 von 10.00-12.00 zur Informationsveranstaltung.

    Zu Themen rund ums Lernen und für Fragen der 31 interessierten Freiwilligen standen die beiden Lehrerinnen Anna Klein und Doris Zwickle (Lesepat:innen-Betreuung) von der OVS-Rötzergasse  zur Verfügung. Es ging darum, wie heute in den Volksschulen gelehrt und gelernt wird? Was brauchen die Kinder, um spielerisch und motiviert zu lernen, bzw. was wünscht sich die Schule von uns, damit wir weiterhin ein hilfreiches Angebot für die Kinder sind? Was ist ein a.o. Schüler und wieso MIKA-D Testungen?

    Kleine Beispiele: Wie formuliere ich hilfreiche Sätze? Wie vermeide ich Verneinungen? Wie kann ich das Wort MUSS vermeiden? Was mache ich bei Müdigkeitsanfällen?

    Da unsere freiwilligen Lernhelfer:innen immer großartige Arbeit leisten und so viel Herz, Hirn und Zeit investieren, um unsere Kinder beim Lernen zu unterstützen, haben wir im Rahmen des Hernalser Bildungsgrätzl eine Workshopreihe gestartet und werden bis Sommer 2026 noch weitere Weiterbildungen zu unterschiedlichen Themen anbieten.