Nach einem fulminanten Sommerfest am 25.Juni geht das OMA/OPA-Projekt nun in die wohlverdiente Sommerpause!
Rund 100 Kinder, Jugendliche, Eltern und Freiwillige, sowie das Projektteam, Sponsor*innen und Geldgeber*innen feierten miteinander ein lauschiges Sommerfest in der Kalvarienberggasse 11. Es setzte einen gelungenen Höhepunkt nach einem erfolgreich absolvierten Schuljahr. Es wurde gemeinsam gelacht, gespielt, das Buffet genossen und ein fröhliches interkulturelles und Generationen übergreifendes Miteinander gefeiert.
Gemeinsames Werkeln in der Malstationmachte Jung und Alt sichtlich SpaßEs gab auch einige Verwandlungen –wie zum Beispiel zu einer Mietzekatze!Manche genossen die Kühle in den Projekträumlichkeiten bei Gespräch und Spiel.Hier die Gründerinnen und die Obfrau des Projektes im Gespräch mit Mitarbeitenden des Sozialministeriums und Dr.in Hesch – über gelungene Integration und generationenübergreifendes Miteinander.Rechts unsere Lerngruppenbetreuerin Johanna mit einer Projektteilnehmerin.Und hier unsere arabisch sprachige Lerngruppenbetreuerin Nahida mit ihrer Mutter Olfat, die syrische Perlenkunst ausstellte –was auch auf großes Interesse gestoßen ist.Die Projektleiterin Mag.a Rappold ehrt Mag.a Bogenreiter für Ihr großes Engagement mit der Arbeit am Tonfeld.Kleine und große, junge und alte Besucherinnen hören sich die Reden an.Beim Dosenschiessen konnten jede Menge knuddelige Kuscheltiere gewonnen werden.Unsere Kooperationspartnerin Mag.a Nina Hechenberger vom Verein fair.digital freut sich über ihr Geschenk nach 40 erfolgreich durchgeführten Workshops zur Nutzung von Handy, sozialen Medien und künstlicher Intelligenz.Und im Garten wurde unter den blühenden Linden geplaudert und gelacht,….gegessen und getrunken…Einen großen Dank an unsere tüchtigen Lerngruppenbetreuerinnen!
Der Projektbetrieb startet wieder im September mit dem neuen Schuljahr. Informationen folgen rechtzeitig. In diesem Sinne wünscht das gesamt Projektteam allen einen wunderschönen und erholsamen Sommer!
WO: OMA/OPA-Projekt, Kalvarienberggasse 11/EG, 1170 Wien
Was ist eine gelungene Fehlerkultur beim Lernen? Wie kann man gut mit Frustrationserlebnissen bei Lehrenden und Lernenden umgehen und worin liegt die Chance von Fehlern beim Lernerfolg?
Input und Praxisbeispiele kommen diesmal von Dr. Robert König. Er lehrt und forscht an der Universität Wien zu Unterrichtsmethoden und Lernformaten und bietet didaktische Weiterbildungen an.
Jetzt zum Gratis digitalen Lerncafé anmelden: Immer Dienstag Abends für Eltern und Freiwillige
Termine: 14. April, 21. April, 28. April und 5. Mai 17 -20 Uhr
1) Grundlegendes zu Datenschutz und Privatsphäre
Im Fokus stehen praktische Tipps, etwa wie man sichere Passwörter erstellt, Apps auf dem Handy überprüft und Datenschutz-Einstellungen anpasst. Es wird gezeigt, welche Apps auf persönliche Daten wie Fotos oder Kontakte zugreifen, und wie man Zugriffsrechte einschränkt. Anhand von Beispielen wird diskutiert, welche Informationen (wie Bankdaten oder Kinderfotos) nicht leichtfertig online bzw. gar nicht geteilt werden sollten und warum. Ebenso wird das Erkennen von Phishing-Nachrichten bearbeitet.
2) Basics zum Thema Künstliche Intelligenz
Die grundlegende Funktionsweise von KI, wie sie angewandt werden kann und wo Risiken (Halluzinieren) bestehen werden geteilt. Mit anschaulichen Beispielen, etwa Sprachassistenten (wie Siri oder Google Assistant), Übersetzungs-Apps oder personalisierte Werbung, wird KI greifbar gemacht. Interaktive Übungen zeigen, wie Übersetzungs-Apps oder Bilderkennung durch KI funktioniert. Ein kurzer Austausch über die Chancen (z. B. Zeitersparnis) und mögliche Risiken (z. B. Datenschutz) hilft, ein kritisches Bewusstsein zu fördern.
3) Digitales Kinderzimmer
Es wird erklärt, wie KI in den Alltag von Kindern integriert ist, z. B. durch Lern-Apps, Sprachassistenten oder Plattformen wie YouTube. Eltern lernen, wie sie Kindersicherungen aktivieren, Zeitlimits setzen und Inhalte filtern können, um ihre Kinder vor ungeeigneten Inhalten zu schützen. Einfache Übungen zeigen, wie man auf dem Handy oder in Apps wie YouTube Kids den sicheren Modus einschaltet und Datenschutzeinstellungen überprüft. Zusätzlich wird über Risiken wie personalisierte Werbung oder Datenschutzprobleme gesprochen und gezeigt, wie Zugriffsrechte für Apps einschränkt werden können. Weiters wird über Risiken der Weitergabe von Daten – wie etwa Wohnort, Telefonnummer durch Kinder aufgeklärt. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu befähigen, KI-Technologien im Familienalltag bewusst und sicher zu nutzen.
4) Künstliche Intelligenz im Alltag
Die letzte Einheit der praktischen Umsetzung im Alltag fokussiert auf den Besuch bei Gesundheits- oder einer anderen öffentliche Einrichtung und zeigt, wie KI gestützte Anwendungen den Zugang zu Dienstleistungen erleichtern können. Den Teilnehmenden wird gezeigt, wie sie Übersetzungs-Apps nutzen können, um Arztgespräche oder Behördentermine zu erleichtern, z. B. durch Live-Übersetzungen oder das Vorbereiten von Fragen in ihrer Muttersprache. Außerdem könnten Funktionen wie die Terminvereinbarung bei Ärzten über Apps oder der Zugang, das Speichern und drucken von Online-Befunden behandelt werden. Das Ausfüllen von Formularen mit Hilfe von KI-gestützten Schreibhilfen ist ebenfalls Thema. Eine Übung könnte das Simulieren eines Arztbesuchs sein, bei dem die Teilnehmenden lernen, mit einer Übersetzungs-App einfache Anfragen zu stellen oder Fachbegriffe zu verstehen. Ziel ist, Ängste im Umgang mit solchen Situationen zu reduzieren und die Eigenständigkeit vor allem von Frauen zu stärken
Das OMA/OPA-Projekt, das Nachbarschaftszentrum 17 und die Offene Volksschule Rötzergasse, die alle Mitglieder des Hernalser Bildungsgrätzls sind, luden die freiwilligen Lesepat*innen und Lernhelfer*innen am 2. Dezember 2025 von 10.00-12.00 zur Informationsveranstaltung.
Zu Themen rund ums Lernen und für Fragen der 31 interessierten Freiwilligen standen die beiden Lehrerinnen Anna Klein und Doris Zwickle (Lesepat:innen-Betreuung) von der OVS-Rötzergasse zur Verfügung. Es ging darum, wie heute in den Volksschulen gelehrt und gelernt wird? Was brauchen die Kinder, um spielerisch und motiviert zu lernen, bzw. was wünscht sich die Schule von uns, damit wir weiterhin ein hilfreiches Angebot für die Kinder sind? Was ist ein a.o. Schüler und wieso MIKA-D Testungen?
Kleine Beispiele: Wie formuliere ich hilfreiche Sätze? Wie vermeide ich Verneinungen? Wie kann ich das Wort MUSS vermeiden? Was mache ich bei Müdigkeitsanfällen?
Da unsere freiwilligen Lernhelfer:innen immer großartige Arbeit leisten und so viel Herz, Hirn und Zeit investieren, um unsere Kinder beim Lernen zu unterstützen, haben wir im Rahmen des Hernalser Bildungsgrätzl eine Workshopreihe gestartet und werden bis Sommer 2026 noch weitere Weiterbildungen zu unterschiedlichen Themen anbieten.
Viele Freiwillige kamenum zu lernen wieheute in den Volksschulengelernt wird und wie sieeinen wertvollen Beitragfür die Zukunft leisten können