Bei dem Citizen-Science-Projekt „Forest Groove“ des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) wird der Wald zum Forschungsraum für alle Sinne: Durch zuhören, beobachten und dokumentieren lernen wir gemeinsam die Biodiversität unserer Wälder besser zu verstehen.
Im OMA/OPA-Projekt (OOP) erklärte uns zunächst die Ökologin Irene Gianordoli bei bei einem Workshop Theoretisches rund um die Biodiversität im Wald, Bioakustik und Citizen Science, sowie die Artenbeobachtungen über die Citizen-Science-App iNaturalist.
Im nächsten Schritt ging es in die Praxis. Bei einer Exkursion am 18. Mai nach Dornbach sammelten 16 begeisterte OOP-Projekt Teilnehmerinnen im Alter von 8 bis 80 Jahren gemeinsam eigene Forschungsdaten:
Mit den sogenannten Plant-Pot-Mics machten wir akustische Aufnahmen der Waldklänge, bei denen die Vielfalt der Geräusche im Mittelpunkt stand. Schüler*innen und Lernhelfer*innen erkundeten fasziniert gemeinsam, welche Geräusche im Wald zu hören sind, welche Lebewesen diese Geräusche erzeugen und was das über den beeindruckenden Lebensraum Wald aussagt.



Mit Insektensammelgläsern erkundeten wir dann auch die Vielfalt von Raupen, Insekten, Käfern und anderen Tieren, die sich in Wald und Wiese tummeln, und dokumentierten sie fotographisch.



„Citizen Science“ schafft eine direkte Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft: Die Teilnehmenden des OOP lernen wissenschaftliche Methoden kennen, während Forschende des BWF gleichzeitig von den zusätzlichen Beobachtungen und Daten profitieren.
Alle von acht bis 80ig waren begeistert. Nun sammeln wir weiter fleißig Daten über Pflanzen und Tiere für die Citizen-Science-App iNaturalist und hoffen im November zur Preisverleihung beim Young-Science-Kongress eingeladen zu werden.



