DAS „OMA/OPA-PROJEKT“

LERNHILFEPROJEKT FÜR VOLKSSCHULKINDER MIT MIGRATIONSHINTERGRUND UND BENACHTEILIGTE ÖSTERREICHISCHE KINDER SOWIE BEGLEITUNG DER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER IN DIE WEITERFÜHRENDEN SCHULEN IN EINER KONTINUIERLICHEN EINS-ZU-EINS-BETREUUNG DURCH ÖSTERREICHISCHE SENIORINNEN UND SENIOREN

Das „OMA/OPA-Projekt“ ist als Allianz von Jung und Alt zu verstehen:
 
Österreichische SeniorInnen lernen in einer Eins-zu-Eins-Betreuung mit Kindern mit Migrationshintergrund sowie mit benachteiligten österreichischen Kindern, die aufgrund ihrer teilweise besonderen Lebensumstände Schwierigkeiten beim Erlernen der deutschen Sprache bzw. der schulischen Unterrichtsinhalte haben. Durch das regelmäßige Arbeiten derselben SeniorInnen-/SchülerInnenpärchen wird Vertrauen aufgebaut und Beziehung entsteht, wodurch Bildung ermöglicht wird. Besonderer Wert wird dabei auf die Begleitung der SeniorInnen durch unser ExpertInnenteam aus Pädagoginnen, Fachleuten für interkulturelle Kompetenz und einer Psychologin gelegt, wodurch eine hohe Qualitätssicherung gewährleistet ist.
 
Das Förderungsziel der Kinder im Volksschul- und mittlerweile auch Mittelschulalter bezieht sich sowohl auf eine schulische als auch auf eine persönliche Ebene. Durch eine gezielte Lernallianz werden die Kinder von ihren „Omas/Opas“ unterstützt Lernstoffe zu verstehen und zu verarbeiten. Oftmals verfügen die Kinder über nur geringe Deutschkenntnisse, was häufig auf ihre schwierige Lebenssituation zurückzuführen ist und eigentlich das Hauptmotiv für die jeweiligen Lernschwächen beziehungsweise Lernprobleme darstellt. Diesbezüglich bietet das Projekt den Kindern die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse in einem außerschulischen Rahmen zu verbessern, ohne Druck einer schulischen Beurteilung, gleichzeitig aber in enger Zusammenarbeit mit den LehrerInnen. Fehlende Ressourcen (z.B. durch Traumatisierungen) der Eltern können ebenfalls dazu beitragen, dass die Kinder Schwierigkeiten haben mit dem Lerntempo in der Schule Schritt zu halten. Unabhängig von ihren Hintergründen finden die Kinder im Rahmen des Projekts eine liebevolle und auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Betreuung durch die SeniorInnen.
 
Es profitieren nicht nur die Kinder von dieser Allianz. Auch die beteiligten SeniorInnen finden im Rahmen dieses Austausches positives Feedback und Bestätigung, da sie ihr Wissen und ihre Lebenserfahrung an ihre „Schützlinge“ weitergeben können. Durch Zusatzangebote, wie Seminare für interkulturelle Handlungskompetenz sowie durch den persönlichen Kontakt zu den Familien der Kinder bekommen die SeniorInnen die Möglichkeit neue Aspekte des Zusammenlebens zu erfahren. Es wird ihnen außerdem die Chance gegeben, einer „erfüllenden“ Beschäftigung nachzugehen, in ein soziales Netzwerk eingebunden zu sein und neue Kontakte zu knüpfen.
 
MOTIVATION UND ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DES „OMA/OPA-PROJEKTS“

Durch unseren Standort im Brunnenviertel in Ottakring sind wir im Brennpunkt multikulturellen Geschehens. Im Laufe der Zeit haben wir Kontakt zu türkischen und serbischen MitbürgerInnen bekommen und damit Zugang zu ihrer Geschichte.

Auf diesem Weg haben wir u.a. von den Sorgen eines Volksschulkindes erfahren, das die 2. Klasse aus sprachlichen Gründen zweimal wiederholen musste und in der dritten Klasse immer noch weit entfernt davon war, in deutscher Sprache lesen und schreiben zu können. Auch das verbale Ausdrücken war nicht wirklich möglich. Eine uns bekannte Seniorin hörte davon und bot an, mit diesem Kind regelmäßig Schulaufgaben zu machen.

Nach einiger Zeit ergaben sich Schwierigkeiten, da sie nicht sicher war, welches Material sie verwenden könne, um dem Kind effizient weiter zu helfen. Die Pädagogin unseres Vereins NL40 kam zu Hilfe und besprach die weitere Vorgehensweise. Außerdem setzte sie sich mit der Lehrerin (Schule Pfeilgasse, 1080) des Schülers ins Einvernehmen und besprach den aktuellen Wissensstand des Kindes. Die Lehrerin kommunizierte, dass sich der Schüler bereits merklich verbessert hatte, ihm aber immer noch die Sonderschule drohe und sie sich sehr wünschen würde, im ständigen Austausch mit der Seniorin zu sein. Diese Kommunikation klappte sehr gut und die Seniorin wurde immer sicherer in der Betreuung des Kindes.

Aus dieser sehr persönlichen Erfahrung entstand die Idee zum „OMA/OPA-Projekt“, um auch anderen Kindern die Möglichkeit zu bieten, in einem wohlmeinenden und geschützten Umfeld Deutsch zu lernen und dadurch auch dieses Land und seine BewohnerInnen besser verstehen zu können.

Auf Grund dieser Impulse hat eine Gruppe von ExpertInnen des Vereins NL40 das sog. „OMA/OPA-Projekt“ entwickelt, das als Pilotprojekt von Oktober bis Dezember 2009 von der MA 17 gefördert und vom Projektteam wegen des hohen Bedarfs bis Juni 2010 in Eigenleistung weitergeführt wurde.


WEITERFÜHRUNG DES PROJEKTS

Im Februar 2011 konnte das „OMA/OPA-Projekt“ fortgesetzt werden. Diesmal jedoch in größerem Umfang und mit dem Ziel des weiteren Ausbaus der Projektstandorte.
 
In Kooperation mit der Volksschule Pfeilgasse, 1080, wurden zunächst 10 SchülerInnen von 12 SeniorInnen zweimal wöchentlich im Verein NL40 betreut. Im darauffolgenden Schuljahr konnten 6 weitere Kinder in das Projekt aufgenommen werden und die Anzahl der betreuenden SeniorInnen erhöhte sich auf 20. Die geplante Ausweitung der Projektstandorte wurde schließlich im September 2012 umgesetzt. Neben dem Gründungsstandort Verein NL40 konnte das Lernhilfeprojekt an drei weiteren Standorten in Wien und Niederösterreich installiert werden. Aktuell werden am Standort Zimmermanngasse, 1090, 6 Kinder von 6 SeniorInnen betreut. In der Volkshochschule Alsergrund, 1090, wurden ebenfalls Plätze für 6 Kinder geschaffen und in der Volkshochschule Fellnerhof in Krems an der Donau treffen wöchentlich zweimal 6 SchülerInnen auf 8 engagierte SeniorInnen. Im Verein NL40 arbeiten 12 Lernpärchen pro Gruppe, insgesamt 24 Kinder und 35 SeniorInnen. Für jeden Standort stehen außerdem SpringerInnen zur Verfügung, die die betreuenden SeniorInnen bei einer Verhinderung ersetzen. Die TeilnehmerInnen aller Standorte zusammengenommen, werden im Rahmen des „OMA/OPA-Projekts“ mittlerweile 42 Kinder von 65 SeniorInnen betreut.
 
Die Zielgruppe des Projekts wurde dahingehend erweitert, dass im Wintersemester 2012 Kinder aus benachteiligten österreichischen Familien in das Projekt aufgenommen wurden. Zudem wurde beschlossen, die SchülerInnen auch nach ihrem Wechsel in eine weiterführende Schule zu betreuen. Bisher zählt das Projekt 3 SchülerInnen der Kooperativen Mittelschule in der Pfeilgasse, 1080, zu seinen TeilnehmerInnen.
 
Aktuell wird intensiv an der Ausweitung des Projekts in Niederösterreich gearbeitet. Im Februar 2013 startete das „OMA/OPA-Projekt“ in Baden. 8 Kinder werden hier von 10 SeniorInnen betreut. Für April 2013 ist der Start des Projekts in Amstetten geplant und hier zum ersten Mal mit SchülerInnen der Hauptschule.
 
INNOVATIONSCHARAKTER DES „OMA/OPA-PROJEKTS“

Innovativ an diesem Projekt ist der Intergenerationendialog gepaart mit interkulturellem Dialog.

Besonders am „OMA/OPA-Projekt“ ist, dass es in einem nichtschulischen Rahmen realisiert wird. Hier wird kein Frontalunterricht eingesetzt, sondern eine ganz individuelle Förderung durch jeweils eine Bezugsperson. Durch die Eins-zu-Eins-Betreuung haben die Kinder die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer jeweiligen Bezugsperson, wodurch Vertrauen nachhaltig geankert wird. Altersunterschiede werden als Bereicherung erlebt.
 
Alle Projektbeteiligten lernen respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Kulturelle Unterschiede werden als Ressource erlebt, eine andere Sprache zu sprechen und zu erlernen wird als eine Chance wahrgenommen.

ECKPFEILER DES „OMA/OPA-PROJEKTS“
 
Gezielte und kontinuierliche Lernbetreuung
 
Im Mittelpunkt des Projekts steht eine gezielte und kontinuierliche Lernhilfe und Sprachförderung, um Defizite auszugleichen und den SchülerInnen bessere Lern-, Entwicklungs- und somit Lebenschancen zu bieten.

Dabei wird großes Augenmerk auf kompetente Hilfe gelegt. In geschütztem Rahmen bekommt jedes Kind an zwei Nachmittagen für die Dauer von zwei Stunden die Möglichkeit mit seiner eigenen Bezugsperson in seinem Tempo spielerisch Deutsch zu lernen (Lautieren, sinnhaftes Lesen und Schreiben, Sprechen, Grammatik, …), Hausaufgaben zu erarbeiten oder gezielt zu üben. Dadurch verbessert sich auch die Teilnahme der Kinder am Unterricht in der Schule. Kontinuität wird bei der Betreuung groß geschrieben, im Idealfall werden die Kinder deshalb die ganzen vier Volksschuljahre in ein und demselben Lernverhältnis betreut.
 
Regelmäßig stattfindende pädagogisch-didaktische Einführungseinheiten sowie Follow Ups unterstützen die SeniorInnen bei ihrer Betreuungstätigkeit. Supervisionen und Seminare zu spezifischen Themen stärken das Selbstbewusstsein der SeniorInnen und somit ihren Umgang mit den Kindern.
 
Integration und interkultureller Austausch
 
Im Rahmen des Projekts wird besonderer Wert darauf gelegt, jegliche Art von integrativen Aktivitäten zu unterstützen, sodass allen Beteiligten das Gefühl vermittelt wird, willkommen zu sein.
 
Die Familien der Kinder erhalten dadurch die Möglichkeit ihr soziales Netzwerk auszubauen. Dasselbe gilt für die betreuenden SeniorInnen. Verschiedene Veranstaltungen, die im Rahmen des Projekts organisiert werden, wie z.B. der alljährliche Weihnachtsmarkt im Verein NL40, bieten allen Beteiligten eine gute Gelegenheit in Kontakt zu treten. Der Austausch zwischen den Kulturen, d.h. zwischen den SeniorInnen und den Familien der Kinder sowie zwischen den Familien untereinander, wird besonders bei den regelmäßig stattfindenden interkulturellen Nachmittagen gefördert. Ziel der Veranstaltung ist es, jeweils die Herkunftsregion eines der Kinder vorzustellen, wobei besonders darauf geachtet wird, die Kinder und ihre Familien in die Organisation der Veranstaltung miteinzubeziehen. Es soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Erfahrungen und Erinnerungen an ihre Herkunft mit den anderen Projektbeteiligten zu teilen. Dadurch wird ein Gefühl des Willkommenseins vermittelt. Im Zuge dieser Arbeit werden zudem ganz selbstverständlich interkulturelle Barrieren abgebaut.
 
Stärkung der Mütter
 
Die Stärkung der Mütter der teilnehmenden Kinder hat sich im Zuge der Projektarbeit zu einem wichtigen Thema entwickelt. Sie werden eingeladen an verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen. Mittels ihnen vertrauten Methoden, wie z.B. altorientalische Musiktherapie, Yoga und Tanz, eröffnen sich neue Wahrnehmungen.
 
Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang der monatlich stattfindende Frauenkreis, zu dem die Mütter eingeladen werden, um verschiedene Themen, wie Ernährung, Bewegung und Entspannung zu besprechen. Sie können sich dabei auch mit anderen Frauen austauschen, von Dingen berichten die sie bewegen und sich Rat holen.
 
Durch die Vertrauensbasis, die dadurch geschaffen wird, wird die aktive Teilnahme der Mütter am Projekt gestärkt. 

Nachhaltigkeit

Ganzheitliches Lernen wirkt nachhaltig.
Der Aufbau von Vertrauen und emotionaler Beziehung wirkt nachhaltig.
Durch das Erlernen des Differenzierens der Muttersprache und der Sprache des Aufnahmelandes sowie durch das Wahrnehmen und Integrieren der Unterschiede erlangen die Kinder eine hohe interkulturelle Kompetenz, die sich nachhaltig im Sozialisierungsprozess auswirkt.
Durch die Erfahrung im Rahmen dieses Projekts bekommen die Kinder Lust auf lebenslanges Lernen, das ihnen die SeniorInnen vorleben.
Das Kennenlernen anderer Kulturen erweitert den Horizont und den Handlungsspielraum des Menschen.
Durch die kontinuierliche Ausdehnung des Projekts ist die Nachhaltigkeit gewährleistet.

DAS TEAM DES „OMA/OPA-PROJEKTS“

Projektidee und Projektleitung:
Michaela Dirnbacher, Persönlichkeitscoach mit hypno-systemischem Ansatz, Kommunikationstrainerin, Trancearbeit nach Milton Erickson, Leiterin von Workshops und Seminaren, Organisatorin von Seminaren in- und ausländischer TherapeutInnen, Organisatorin interkultureller Events (Konzerte, Vernissagen), seit 14 Jahren in freier Praxis tätig, seit Jahren intensive Vernetzung mit ÄrztInnen, TherapeutInnen und PädagogInnen im In- und Ausland, Obfrau des Vereins NL40.
 
Projektentwicklung und –koordination:
Michaela Dirnbacher (s.o.) und
Maga Johanna Rainer, Architekturstudium an der Akademie der Bildenden Künste, Ziviltechnikerin seit 1993, eigenes Büro seit 1996, Projektleitungen, Wohnbauten, Dachgeschossausbauten, Innenraumgestaltungen, Design, Ausstellungsgestaltung, städtebauliche Studienarbeiten im islamischen Bereich, Lehrtätigkeiten an der Akademie der Bildenden Künste Wien, TU Wien und Graz, Städtebaupreis der Akademie der Bildenden Künste. Obfrau-Stellvertreterin.
 
Projektbeteiligte:
Dr. Rosa Matzenberger, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, systemische Familientherapeutin, spezialisiert auf Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Lerntherapie, Supervision, seit über 20 Jahren im klinisch-psychologischen/psychotherapeutischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen und in freier Praxis tätig.
 
Maga Manuela Schaffran MES (Master of European Studies), langjährige Englisch-Unterrichtende an BHS/BMS, erfahrene Pädagogin, Expertin auf dem Gebiet der Methodik und Didaktik, selbstständige Trainerin seit 2007, Train-the-Trainer Seminare, kreative Motivatorin und Moderatorin.
 
Maga Heidrun Schuen, Integrationslehrerin, unterrichtet Didaktik an der Universität Wien.
 
Dipl.-Päd. Ilse Stangl, Volksschullehrerin seit 1983, arbeitet am Standort Pfeilgasse seit 1987. Zusatzausbildungen: Informatik, Begabungspädagogik, u.v.a.m. In der Schule neben der Arbeit als Klassenlehrerin auch für die SchülerInnenzeitung tätig. Schreibt für den G&G Verlag Übungsreihen für die Volksschule, z.B. Voll fit, Luxis Lesegeschichten, Luxis Rechengeschichten.
 
Dipl.-Päd. Martina Rumler, Klassenführende Volksschulehrerin in einer Mehrstufenklasse an der VS Pfeilgasse, 1080 Wien. 2005-2006 Teamlehrerin und Lehrerin für soziales Lernen, Drama- und Theaterpädagogik an der VS Wichtelgasse, 1170 Wien. Seit 2006 Referentin an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. 2002-2006 Referentin für das Pädagogische Institut Wien. 2001-2005 Kursleiterin für das Theaterpädagogische Zentrum Wien. Seit 1999 AutorInnenverträge für den UNDA-Verlag.
 
Dipl.-Päd. Maga Andrea Rieß, Direktorin der Volksschule Pfeilgasse, 1080 Wien.
 
Drin Sonja Siegert, Studium der Kultur- und Sozialanthropologie (Erstfach) sowie Turkologie (Zweitfach), 7 Jahre lang Parkbetreuerin im 16. Wiener Gemeindebezirk, Leitung von Workshops (islamische Kultur und interkulturelle Arbeit in der Parkbetreuung) am Institut für Freizeitpädagogik, seit 2003 in verschiedenen interkulturellen Projekten leitend tätig. Dissertation zum Thema „transkulturelle Beziehungen und Kompetenzen in der Parkbetreuung“. Zentrales Medium der Arbeit ist die Musik. Seit 1998 Mitglied in verschiedenen Musikgruppen, in zwei Kindergruppen tätig (Kindergruppe Regenbogen sowie im Verein friends), spricht Englisch, Griechisch und Türkisch.
 
Maga Monica Chateau-Roubal, Magistra für Angewandte Fremdsprachen/Deutsch, Spanisch, Französisch. Wisdom-Zertifizierung für die Fremdsprachen Deutsch, Spanisch und Französisch.
 
Maga Aysun Bayizitlioglu, Diplom Studium Turkologie mit Schwerpunkt „Integration und Migration“, Freie Mitarbeiterin im „Friends – interkulturelles Kinder-, Jugend und Familien-Zentrum“ der Kinderfreunde Leopoldstadt. Freie Journalistin bei der Tageszeitung „Die Presse“ und freie Mitarbeiterin sowie Teil des Redaktionskollektivs des Vereins „M-Media“, Kursleitung für „Türkische Sprache und Kultur“, Mitarbeit beim DVD-Projekt „Dialog: Schule-Eltern“ des BMUKK, Teilnahme am „Mentoring-Projekt für MigrantInnen“ der Vereine „Orientexpress“ und „Klara“, Teilnahme als Gründerin und Chorleiterin des „Wiener Türkisch-Österreichischen Kinderchores“ am Projekt „Lange Nacht der Kirchen“.
 
Amita Lugger MA, geb. Prakash, geb. in Punjab, Indien, Studium der Musik, Englisch, Sanskrit und Hauswirtschaft an der Guru Nanak Universität. Ausbildung zur Volksschullehrerin, Abschluss mit dem Bachelor of Education”. Sprachkenntnisse in Wort und Schrift: Hindi, Punjabi, Englisch und Deutsch, Sprachkenntnisse in Wort: Urdu. Registriert beim Bundesasylamt als nichtbeeidete Dolmetscherin für Hindi und Punjabi. Sprachkurse in “HINDI” an den Volkshochschulen Meidling und Rudolfsheim. Obfrau des Wiener Integrationskonferenz-Vernetzungsbüros (WIK-VB) von 2006 bis 2008.
Fallweise für den „Verein Wiener Frauenhäuser” als Übersetzerin tätig. Im Frauentreff Piramidops Beraterin für Frauen aus dem indischen Subkontinent. Fallweise Begleitung von indischen AufenthaltswerberInnen zu Fremdenpolizei, Bundesasylamt, UNHCR .
 
Vera Maria Kessler, Musiktherapeutin, Ausbildung zur radiologisch-technischen Assistentin, 2000-2005: Ausbildung in altorientalischer Musiktherapie bei Dr. Oruc Güvenc,
2009 Aufbau eines Gesundheitshauses „Earth2heaven“ in Thailand mit ganzheitlichem Heilungskonzept, Bau von Lehmhäusern, Entwicklung eines Behandlungskonzepts für Tinnituserkrankungen, seit 2010 Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis in Wien.
 
Ayla Versnak, diplomierte Hort- und Kindergartenpädagogin, Studentin der Kultur- und Sozialanthropologie, seit 2011 Ausbildung „zur Arbeit am Tonfeld“ für Kinder und Jugendliche. Seit Jänner 2012 im Verein NL40 als Praktikantin beschäftigt, seit Februar 2012 Lernbeobachtung im Rahmen des „OMA/OPA-Projekts“, Arbeit am Tonfeld mit Kindern des Projekts.
 
Marie Kucher, seit Jänner 2012 im Verein NL40 als Praktikantin beschäftigt, seit Februar 2012 Lernbeobachtung im Rahmen des „OMA/OPA-Projekts“. Seit 2009 Ausbildung zur Psychotherapeutin, Fachrichtung Systemische Familientherapie beim ÖAGG. Ausbildung für Klinische Hypnose bei MEGA. Ausgebildeter Systemischer Coach. Ausbildung für Lösungsorientierte Gesprächsführung und Familienaufstellung bei SYST München. Ausbildung zur Yogalehrerin bei Yoga Vidya.
 
Maga Anna Karanitsch, Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Wien, Diplomabschluss im Mai 2012, Thema der Diplomarbeit „Die Gesundheits- und Krankenpflege in der niederschwelligen Drogenarbeit. Eine qualitative Untersuchung zur Rolle und zu den Handlungskonzepten von Pflegenden in der niederschwelligen Versorgung von drogenabhängigen Menschen“.Von Okt. 2010 bis Feb. 2011 als Lernbetreuerin im Rahmen des „OMA/OPA-Projekts“ tätig und außerdem für das Berichtwesen und die Dokumentation zuständig.Im Sept. 2012 Wiederaufnahme der Lernbetreuungstätigkeit beim „OMA/OPA-Projekt“ an zwei Standorten sowie Assistenz der Projektleitung.
 
Magdalena Kompek, seit 2010 Doppelstudium Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Kultur- und Sozialanthropologie an Universität Wien. 2. Vizepräsidentin des Lyons Jugendclubs Krems. Tätigkeit im Rahmen von Integrationsprojekten des Hilfswerks.
 
Maga Eva Morent, 1993 Sponsion zum Mag.rer.soc.oec. an der Wirtschaftsuniversität Wien, Studienrichtung BWL. Parktheater Hietzing: Marketing, PR, Sponsoring. Kuratorium für Verkehrssicherheit: Marketing von Produkten und Dienstleistungen der Tochter Drive GesmbH, Sponsoring, Marktforschung. WEKA Verlag: Produktmanagement, Buchbetreuung mit Lektorat und AutorInnenbetreuung, AutorInnensuche, Produktentwicklung, Trend- und Themenrecherchen, Marktforschung, Konkurrenzanalysen, Sponsoring im Segment Management. Gewinnerin des internationalen WEKA-Ideen-Wettbewerbs, 1. Platz. Kinder-Krebs-Hilfe Elterninitiative: Fundraising, SponsorInnenbetreuung, PR und Elternbetreuung im St. Anna Kinderspital.



Die Weiterführung des Projekts wird finanziert durch:
 

BMASK

BMI

Wiener Städtische

 

 

Nitsche

Respekt.net

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